Onom Agemo & The Disco Jumpers

Berlin

Das Berliner Afrofunk Qunitett saugte Unmengen traditioneller und moderner afrikanischer Musik in sich ein und kombinierte diese Einflüssen mit seinen eigenen Wurzeln um eine hypnotische, tanzbare Musik zu erzeugen. So treffen psychedelische Synthisounds und Freejazzelemente auf minimalistische Grooves und Polyrhytmische Mosaike. Die fünf Berliner Musiker kennen sich seit langer Zeit aus verschiedenen Projekten (Andromeda Mega Express Orchestra, Gunter Hampel Quintett, Omniversal Earkestra) und brachten 2015 ihr erstes Album „Cranes and Carpets“ (Agogo Records) auf den Markt. Das Album entstand in Berlin und auch in Marokko, wohin die Band, durch das Goetheinstitut gefördert, reiste um mit Sufimusikern aufzutreten und aufzunehmen.

Cranes and Carpets fand viel Anklang in der deutschen und Internationalen Worldmusic und Funkszene.

„Mir geht es nicht um Technik“, erklärt Saxofonist Johannes Schleiermacher, der auf der Bühne nebenbei auch an den Knöpfchen eines alten MS20-Synthesizers dreht. „Sondern um einen Zustand, in dem nur noch die Intuition zählt“. Trance-Forschung statt Traditionspflege: Schleiermacher verkörpert die produktiven Inselbegabungen einer weltweit bewunderten deutschen Afro-Jazz-Funk-Szene. Die jungen Musiker … betrachten den Jazz dabei weniger als Rahmen, sondern als Startrampe ins Ungewisse. Im ständigen Balance-Akt zwischen Groove und Experiment dehnen sie Grenzen aus, saugen sie äthiopische, marokkanische und westafrikanische Einflüsse auf, und mischen sie mit der Do-it-yourself-Attitüde des frühen Hip-Hop neu auf.“ (Süddeutsche Zeitung)

Johannes Schleiermacher – woodwinds, synth, perc / Bernd Oezsevim – drums / Kalle Zeier – guitar / Jörg Hochapfel – synth / Kalle Enkelmann – bass